Anreise

Los ging es eigentlich schon am Vorabend. Denn das Spielhaus musste noch mit LKW Plane winterfest gemacht werden und allerlei Gerümpel vom Sommer noch ins Haus. Also wurde noch bis Mitternacht gewerkelt, im strömenden Regen…

Um 8:32 ging es dann von Amtsberg mit dem Bully nach Leipzig, um dort den Hund bei seiner studentischen Pflege abzuladen. Um 10 Uhr waren wir fertig und starteten zum Flughafen – oder besser zum Leipzig-Airport-Discount-Parke-Billig-auf-dem-Acker-hinterm Haus. Dort waren wir für 10:30 avisiert. Leider war auf dem Gelände niemand anzutreffen, außer 15 anderen Billigparkern, die ratlos in der Gegend herumstanden. Nach einigen Minuten kamen dann zwei Busse, und ein wenig unkoordiniert durften wir für die Autos einige Meter weiter in einem Abbruchgelände Stellplätze suchen.

Am Flughafen erwartete uns einer 200m lange Schlange vor dem Condor Schalter, denn sinnigerweise gingen alle Condor Flüge dieses Tages fast zur gleichen Zeit los. Gott sei Dank waren wir aber auf Premium gebucht und dort stand beim Checkin keiner. Bingo – dachten wir. Denn die Mutti vom Schalter wollte uns – so verlottert wie wir scheinbar aussahen – zuerst nicht abkaufen, dass wir Premium sind und dann blieb sie beharrlich bei einem No für unseren extra bei Ebay geschossenen Zwillingsbuggy als Kabinengepäck. Als wir begonnen mit unseren Diskussionen für Trubel am Schalter zu sorgen, wurden wir zur Lufthansa abgeschoben. Die nette Dame dort telefonierte zweimal und der Buggy passte plötzlich als Mitnahme an den Flieger.

Der Flug selbst war für heutige Zeiten luxuriös. Mit einem Stuart der alle halben Stunden kostenlos Getränke anbot und einem sehr guten Lunch Menü. Auch die Kinder haben zwar wenig geschlafen aber dennoch gut mitgemacht und so kamen wir 4,5 Stunden später auf dem Airport Christiano Ronaldo an.

Flugdaten

Hier bekamen wir zwar wegen Priority als Erste unser Gepäck aber der Kinderwagen und die Kraxen als Sperrgepäck ließen noch 30 Minuten auf sich warten.

Nach dem Zoll fand sich erwartungsgemäß kein Hinweis auf den Mietwagenanbieter. Nach ratlosem warten und fragen und einem Anruf kam dann der nette Segnior und fuhr uns zum Vermieter, der seine Homebase im Hinterhof der Flughafensiedlung hatte. Dort händigte man uns einen 5 Jahre alten Focus Tournier aus. Wenigstens sieht der mit all seinen Beulen echt einheimisch aus. Beim Starten muss man auch gefühlte 20 Fehlermeldungen abklicken…

Nach 1 Stunde Inselrundfahrt über Funchal erreichten wir dann unser Hotel, nachdem wir während der Fahrt allerlei wenig funktionierende Navigationslösungen ausprobiert hatten (genau war es der genervte Beifahrer).

Das Hotel ist groß und schick aber auch sauber und zumindest unser Zimmer im 5. Stock mit direktem Blick auf den Pool hat keinen Sanierungsstau.

Der Inspektor kommt und begutachtet die Hotelanlage.

Die fehlenden Kinderbetten waren auch fix nachinstalliert.

Sonnenuntergang am Hotel

Nach dem Abendbrot musste dann noch die Gute Nacht Milch im örtlichen Supermarkt beschafft werden. Die Beschreibung vom Rezeptionisten klang gut, allerdings brauchte Kay mindestens genau so viele Anläufe wie es Straßen hier in Ponta del Garda gibt, um die Supermarkt Bar zu finden.

Danach durften wir dann nach einem erlebnisreichen Tag zufrieden mit einer Rotweinflasche, die wegen fehlendem Öffner zu bleiben musste, einschlafen.

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